Honyaki

Ein Premium in Sachen japanische Messer bietet das Honyaki das mit sagenhafter Härte besticht.

Das Wabocho wird ähnlich geschmiedet wie ein Kasumi Kochmesser nur das es keine klare Linie auf der Klinge aufweist. Besonderes Merkmal ist für dieses Messer eine kaum spürbare Welle in der Mitte der Klinge und das sie nur aus einem Kohlenstoffstahl geschmiedet werden. Ebenso der Härtgrad von bis zu 66º Rockwell und dessen besondere Verarbeitung verleiht dem Honyaki sein Namen. Die Besonderheit liegt darin das auf der Messerspitze eine dünne Schicht Lehm vor dem Härtevorgang verteilt wird. Dieser Schmiedevorgang verlangt höchste Präzision der Meister da die Messerschneide sehr hart gegenüber dem restlichen Stahl, was dann nur sehr schwer zu bearbeiten ist. Wenn dieser Lehmvorgang ausbleiben würde, wäre jede Weiterverarbeitung unmöglich da die Klinge dann sehr spröde ist und zerbrechen würde. Das verwenden von nur einem Stahl was hier einen Kohlenstoffanteil zwischen 0.9% und 1.2 % werden die Messer sehr hart und können dadurch leichter Zerbrechen, bei falscher Verwendung, wie zweilagig handgeschmiedete Messer.

Durch die aufwändige Schmiedekunst sind diese japanische Kochmesser im Anschaffungspreis recht teuer. Bei der richtigen Handhabung dieser sensiblen Messer stehen sie einem Koch lebenslang an der Seite.